Cannabis sativa

Cannabis sativa Cannabis sativa Cannabis sativa

Cannabis sativa ist eine Art der Cannabispflanze, die allgemein für ihre psychoaktiven und medizinischen Eigenschaften bekannt ist. Neben Cannabis indica und Cannabis ruderalis ist sie eine der bekanntesten und am häufigsten angebauten Cannabissorten.

Botanischer Name (විද්‍යාත්මක නම): Cannabis sativa
Englischer Name (ඉංග්‍රීසි නම): Marihuana (මර්ජුවානා)
Singhalesischer Name (සිංහල නම): Kansa (කංසා)
Sanskrit-Name (සංස්කෘත නම): ත්‍රිලෝක විජය

Merkmale

Physikalische Eigenschaften:

  • Hohe Pflanzen: Cannabis sativa-Pflanzen neigen dazu, hoch und dünn zu sein und werden je nach Umgebung oft 3–4 Meter oder mehr hoch.
  • Blätter: Die Blätter sind lang, schmal und gezähnt, typischerweise mit 5–13 Blättchen.
  • Blütezeit: Cannabis sativa hat im Vergleich zu anderen Sorten eine längere Blütezeit, die oft zwischen 10 und 16 Wochen liegt. Aus diesem Grund werden Sativa-Sorten oft in warmen Klimazonen mit längeren Wachstumsperioden angebaut.
  • Chemische Zusammensetzung:

  • THC-Gehalt: Sativa-Sorten haben im Allgemeinen einen höheren Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), der psychoaktiven Verbindung, die für das „High“-Gefühl verantwortlich ist, als andere Cannabissorten.
  • CBD-Werte: Während einige Sativa-Sorten niedrige bis mittlere Cannabidiol-Werte (CBD) aufweisen, sind sie in der Regel nicht so CBD-reich wie Cannabis-Indica-Sorten.
  • Auswirkungen:

  • Euphorisch und erhebend: Cannabis sativa wird oft mit einer eher stimulierenden Wirkung in Verbindung gebracht. Es ist dafür bekannt, Kreativität, Energie und einen erhebenden, euphorischen Zustand zu fördern.
  • Zerebrales High: Benutzer erleben oft ein „Kopf-High“, das zu erhöhter Konzentration und Kreativität führen kann.
  • Medizinische Verwendung: Sativa-Sorten werden manchmal zur Linderung von Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen, chronischer Müdigkeit und Aufmerksamkeitsdefizitstörungen (ADD/ADHS) verwendet.
  • Anbau:

  • Klima: Cannabis sativa ist in Regionen mit warmem Klima heimisch, wie Südostasien, Mittel- und Südamerika sowie Teilen Afrikas. Sie benötigt viel Sonnenlicht und wird oft im Freien in Gebieten mit langen, sonnigen Wachstumsperioden angebaut.
  • Wachstumsbedingungen: Aufgrund ihrer hohen Wuchshöhe benötigen Sativa-Pflanzen viel Platz zum Wachsen. Im Vergleich zu Indica-Sorten neigen sie dazu, schlankere Blüten zu produzieren.
  • Hybridstämme:

  • Viele moderne Cannabissorten sind Hybriden aus Cannabis sativa und Cannabis indica, die die besten Eigenschaften beider Sorten vereinen sollen. Diese Hybriden können je nach dominanter Genetik (Sativa oder Indica) unterschiedliche Wirkungen haben.
  • Medizinische und Freizeitanwendungen:

  • Freizeitgebrauch: Cannabis sativa ist aufgrund seiner stimulierenden, erhebenden Wirkungen für den Freizeitgebrauch beliebt und wird von Menschen bevorzugt, die nach einem energetisierenderen Erlebnis suchen.
  • Medizinische Verwendung: Es wird in der medizinischen Cannabismedizin zur Behandlung von Erkrankungen wie Depressionen, Übelkeit, chronischen Schmerzen, Müdigkeit und mehr eingesetzt.
  • Sorten und Stämme:

    Es gibt zahlreiche Sativa-dominante Sorten, von denen einige sowohl auf dem Freizeit- als auch auf dem medizinischen Cannabismarkt beliebt sind. Beispiele hierfür sind:

  • Sour Diesel: Bekannt für seinen starken, stechenden Geruch und seine belebende Wirkung.
  • Jack Herer: Eine beliebte Sorte, die für ihre ausgewogenen euphorisierenden und entspannenden Wirkungen bekannt ist.
  • Durban Poison: Eine reine Sativa-Sorte aus Südafrika, bekannt für ihre erhebende Wirkung.
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