Nationalpark Delft

Der Delft-Nationalpark auf der Insel Delft im Norden Sri Lankas ist ein einzigartiges und kulturell bedeutendes Reiseziel. Die Insel ist bekannt für ihre einzigartigen Landschaften, historischen Ruinen und ihre vielfältige Tierwelt. Der Nationalpark beherbergt Wildponys, vermutlich Nachkommen von Pferden, die portugiesische Kolonisten im 16. Jahrhundert mitbrachten. Diese Ponys streifen frei über die Insel und verleihen der Gegend ihren besonderen Charme.

Die Landschaft des Parks ist geprägt von felsigem Gelände, Küstenlandschaften und spärlicher Vegetation. Besucher können historische Stätten erkunden, darunter alte buddhistische Stupas , niederländische Kolonialruinen und Überreste einer Korallenmauer aus der niederländischen Zeit. Diese historischen Überreste geben Einblick in die reiche Vergangenheit der Insel und die vielfältigen kulturellen Einflüsse, die sie geprägt haben.

Der Delft-Nationalpark ist auch ein Paradies für Vogelbeobachter, da hier zahlreiche Arten von Zugvögeln und Standvögeln leben. Die Küstengebiete der Insel ziehen eine Vielzahl von Meereslebewesen an und sind daher ein interessanter Ort für die Beobachtung von Meeresschildkröten und anderen Meeresarten.

Der Park bietet einen ruhigen Rückzugsort abseits des geschäftigen Festlands und gewährt Einblicke in einen weniger bekannten Teil Sri Lankas. Der Zugang zur Insel Delft erfolgt in der Regel per Fähre vom Festland aus, was das Abenteuergefühl für Besucher verstärkt. Der Delft-Nationalpark ist ein ideales Ziel für alle, die sich für Geschichte, Natur und die Erkundung abgelegener Orte Sri Lankas interessieren.

Über den Bezirk Jaffna

Jaffna ist die Hauptstadt der Nordprovinz Sri Lankas. 85 % der Bevölkerung der Distrikte Jaffna und Kilinochchi sind Hindus. Sie gehören der Shiva-Tradition an. Die übrigen Einwohner sind größtenteils römisch-katholisch oder protestantisch, darunter auch Nachkommen von Kolonialsiedlern, den sogenannten Burghern. Die Tamilen sind in Kasten unterteilt, wobei die Bauernkaste der Vellalar die Mehrheit bildet. Meeresfrüchte, rote Zwiebeln und Tabak sind die wichtigsten Produkte in Jaffna.

Jaffna beherbergt wunderschöne Hindu-Tempel. Ein altes niederländisches Fort, in dem sich eine alte Kirche befindet, ist noch gut erhalten. Ein weiteres Beispiel niederländischer Architektur ist das Königshaus. Ein Besuch in Jaffna ist erst komplett, wenn man die köstliche Jaffna-Mango probiert hat, die für ihre Süße bekannt ist. Etwa 3 km entfernt liegt der majestätische Nallur-Kandaswamy-Tempel, in dem das größte religiöse Fest in Jaffna stattfindet. Der Hafen von Kayts ist ein alter Schiffsanlegeplatz in der Region Jaffna.

Über die Nordprovinz

Die Nordprovinz ist eine der neun Provinzen Sri Lankas. Provinzen existieren seit dem 19. Jahrhundert, hatten aber erst 1987 mit der 13. Verfassungsänderung von 1978 einen eigenen Rechtsstatus und damit die Einführung von Provinzräten. Zwischen 1988 und 2006 war die Provinz vorübergehend mit der Ostprovinz zur Nordostprovinz zusammengelegt. Die Hauptstadt der Provinz ist Jaffna.

Die Nordprovinz liegt im Norden Sri Lankas, nur 35 km von Indien entfernt. Sie grenzt im Westen an den Golf von Mannar und die Palkbucht, im Norden an die Palkstraße, im Osten an die Bucht von Bengalen und im Süden an die Ost-, Nordzentral- und Nordwestprovinz. Die Provinz verfügt über zahlreiche Lagunen, darunter die größten: die Jaffna-Lagune, Nanthi Kadal, Chundikkulam-Lagune, Vadamarachchi-Lagune, Uppu-Aru-Lagune, Kokkilai-Lagune, Nai-Aru-Lagune und Chalai-Lagune. Die meisten Inseln Sri Lankas befinden sich westlich der Nordprovinz. Zu den größten Inseln zählen Kayts, Neduntivu, Karaitivu, Pungudutivu und Mandativu.

Die Nordprovinz hatte 2007 eine Bevölkerung von 1.311.776. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Sri-Lanka-Tamilen, daneben gibt es Minderheiten der Sri-Lanka-Moors und Singhalesen. Sri-Lanka-Tamil ist die Hauptsprache der Provinz und wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gesprochen. Singhalesisch wird von etwa einem Prozent der Bevölkerung gesprochen. Englisch ist in den Städten weit verbreitet und wird gut verstanden.