Jetavana-Kloster

Jetavana-Kloster Jetavana-Kloster Jetavana-Kloster

Das Jetavana-Kloster in Anuradhapura , eines der größten buddhistischen Klöster Sri Lankas, wurde von König Mahasena (276-303 n. Chr.) gegründet. Sein Ruf als Erbauer großer Klöster wurde durch seine schweren Missetaten gegen das Mahavihara-Kloster etwas getrübt. Obwohl nach seiner Reue und der Wiederherstellung des Mahavihara-Klosters der Name des großen Königs in die Annalen der Geschichte Sri Lankas einging, gilt er heute als einer der größten Erbauer von Tanks (Regenwasserreservoirs) Sri Lankas. Der Ruhm des Königs war nach dem Bau des riesigen Minneriya- Panzers so groß, dass dem König nach seinem Tod die Statuen einer Gottheit namens „Minneriya Deviyo“ in den Legenden Sri Lankas errichtet wurden.

Das Jetavana-Kloster wurde im Nandana-Vergnügungsgarten erbaut, wo der große buddhistische Missionar Thera Mahinda, der Sohn des Kaisers Asoka von Indien, sieben Tage hintereinander den Buddhismus predigte. Aufgrund des historischen Ereignisses wurde der Garten „Jotivana“ genannt, was „der Ort bedeutet, an dem der Heilige die wahre Lehre erstrahlen ließ“. Den Historikern zufolge war Thera Mahinda unter dem Titel Dipajotaka bekannt, was „Licht von Lanka“ bedeutet. Es heißt auch, dass der große Mönch und seine Mitmönche nach ihrem Tod hier eingeäschert wurden. Der heutige Klosterkomplex mit einer Fläche von 48 Hektar war das Ergebnis einer allmählichen Erweiterung von mindestens sechs Jahrhunderten seit seiner Gründung im 3. Jahrhundert n. Chr

Der Grundriss des Jetavana-Klosters in Sri Lanka ist identisch mit dem des Abhayagiri-Klosters, allerdings kleiner in den Abmessungen. Auch alle Komponenten innerhalb des Klosters ähneln weitgehend denen des Abhayagiri-Klosters: die Stupa, das Bilderhaus (Pilbild), der Bo-Baum-Schrein (Bodhigara), der Kapitelsaal (Uposathagara), die Versammlungshalle (Sannipatasala) und die Wohnanlage der buddhistischen Mönche (Pannasala). Die Gebäude wurden rund um den Stupa in Bezug auf die Himmelsrichtungen errichtet: Bilderhaus im Westen, Bo-Baum-Schrein (Bodhigara) und Kapitelsaal im Süden und die Refakterie im Osten. Rund um den Stupa verlief ein Gürtel aus Wohnheimen der Mönche, deren Eingänge zum Stupa hin zeigten. Das Refektorium verrät, dass im Kloster etwa 3000 buddhistische Mönche leben.

Museum im Jetavana-Kloster

Das Museum ist von großem Nutzen, da es die bei Ausgrabungen im Kloster entdeckten Artefakte enthüllt. Die zahlreichen entdeckten Artefakte sind so umfangreich, dass sie heute Jetavanana-Schatz genannt werden. Die meisten Artefakte wurden in der dicken Lehmschicht zwischen der Grundplattform und einer oberen Ziegelplattform gefunden, die während des ursprünglichen Baus des Stupas durch König Mahasena errichtet wurde. Die Artefakte wurden aufgrund der kontextuellen und stilistischen Grundlagen zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. und dem letzten Viertel des 3. Jahrhunderts n. Chr. datiert.

Zu den im Museum ausgestellten Artefakten gehören importierte und lokale Keramik; Römische, indische und andere Münzen, mehr als 300.000 Perlen aus Ton, Glas, Stein, Kristall, Achat, Karneol, Elfenbein, Knochen, Muschel, Gold und Silber sowie Bronze; Buddhistische und hinduistische Ritualgegenstände; Steinplatten mit Gemälden.

Buddhistisches Geländer im Jetavana-Kloster

Das buddhistische Geländer, eine rechteckige Struktur mit vier Eingängen, einer in der Mitte jeder Seite, befindet sich hinter dem modernen Jetavanana-Museum. Die Säulenreihen innerhalb der Einfriedung hatten einst den Aufbau gehalten.

Wohneinheiten der Mönche (Pancavasa) im Jetavana-Kloster

Die Wohneinheiten der Mönche oder Pancavasa befinden sich südwestlich der Jetavanana-Stupa. Das Layout ist in Fünf-in-Würfel-Form aufgebaut. Das größere Gebäude in der Mitte ist an den vier Ecken von vier kleineren Gebäuden umgeben. Während der ältere Mönch im Gebäude in der Mitte gewohnt hätte, hätten andere Mönche in den anderen vier Gebäuden an der Ecke gewohnt. Alle fünf Gebäude bestehen aus eleganten Treppen, die mit Mondsteinen, Schutzsteinen und Balustraden geschmückt sind.

Bildhaus (Patimaghara) im Jetavana-Kloster

Das Image House (Patimaghara), das größte in Anurdhapura gefundene Image House, befindet sich westlich von Stupa. Es handelt sich um ein gewölbtes Bilderhaus, das als Gedige bekannt ist. Die acht Meter hohen monolithischen Türseitenpfosten machen Platz für das Steinreliquiar mit fünfundzwanzig Kammern (yantragala) und den Lotussockel der Buddha-Statue. Die Fortsetzung dieser gewölbten Bildhäuser findet man in Polonnaruwa: die Bildhäuser Thuparama, Lankatilaka und Tivanka.

Refektorium oder Danasala im Jetavana-Kloster

Das Refektorium liegt südöstlich der Stupa. Das dortige Refektorium ist kleiner als das des Abhayagiri-Klosters. Der mit Steinen gepflasterte zentrale Innenhof beherbergte einen großen, in Stein gehauenen, kanuähnlichen Trog, in dem Reis serviert wurde, und einen kleineren Trog, in dem Brei serviert wurde. Angesichts der enormen Größe des Reisboots konnte man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das Refektorium in der Lage gewesen wäre, 3000 Mönche gleichzeitig zu bewirten.

Kapitelsaal (Uposathagara) im Jetavana-Kloster

Der Kapitelsaal liegt südöstlich von Jetavana Stupa. Im Hapter House führten die Mönche religiöse Riten durch, meditierten und diskutierten über religiöse Texte. Die Hauptaufgabe des Kapitelsaals bestand darin, als Versammlungssaal zu fungieren, damit die Mönche, die gegen den Verhaltenskodex verstießen, beichten durften und die Obermönche den Irrenden den Weg weisen konnten. Die massiven, in Stein gemeißelten Säulen zeugen von dem mehrstöckigen, beeindruckenden Bauwerk, das in seiner Glanzzeit existierte.

Höhepunkte des Jetavana-Klosters

Jetavana Stupa

Im vierten Jahrhundert n. Chr. war der Jetavanana-Stupa das dritthöchste Denkmal der Welt, die anderen beiden waren die Pyramiden in Gizeh, Ägypten. Mit einer Höhe von 120 Metern ist der Jetavana Stupa das höchste Backsteingebäude, das jemals gebaut wurde. Der britische Schriftsteller James Emerson aus dem 19. Jahrhundert berichtete, dass die Jetavanana-Stupa eine Ziegelmenge enthielt, „die ausreichte, um achttausend Häuser mit jeweils zwanzig Fuß Fassade zu errichten … einen gewöhnlichen Eisenbahntunnel zwanzig Meilen lang zu säumen oder eine Mauer von einem Fuß Dicke und zehn Fuß Höhe zu bilden.“ , die von London bis Edinburgh reicht.

Der gesamte heilige Bereich umfasst etwa 5,6 Hektar und war einst von einer 2,4 Meter hohen Begrenzungsmauer aus behauenem Stein umgeben. Die Begrenzungsmauer mit vier Vorsprüngen namens Vahalkada oder Vordereingängen führt zur Sandterrasse namens Valimaluva, einer inneren Stützmauer, die ursprünglich die vier Teile von Elefanten trug, und vier Altären namens Ayakas. Der Stupa ist auf einer erhöhten quadratischen Plattform mit Treppen an den vier Himmelsrichtungen errichtet, die den Zugang zu einer mit Steinen gepflasterten Terrasse ermöglichen. Der Stupa wurde von mehreren singhalesischen Königen Sri Lankas renoviert. Der letzte König, der die Jetavana-Stupa renovieren ließ, war König Parakrabahu der Große im 12. Jahrhundert. Kürzlich wurde es im Rahmen des UNESCO-Sri Lanka Cultural Triangle Project renoviert.

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【LK94009854: Text von Lakpura™. Bilder von Google, Urheberrechte liegen bei den Originalautoren.】
  • Jaya Sri Maha Bodhi is a sacred bo tree in the Mahamewna Gardens, Anuradhapura, Sri Lanka. It is the southern branch from the historical Sri Maha Bodhi at Buddha Gaya in India under which Buddha attained Enlightenment. It was planted in 288 BC, and is the oldest living human-planted tree in the world with a known planting date.

    Sri Maha Bodhiya 
  • The Ruwanweli Maha Seya, also known as the Mahathupa (the Great Thupa) is a stupa (a hemispherical structure containing relics) in Anuradhapura, Sri Lanka. Two quarts or one Dona of the Buddha's relics are enshrined in the stupa, making it the largest collection of his relics anywhere. It was built by Sinhalese King Dutugemunu in c. 140 B.C., who became king of Sri Lanka after a war in which the Chola King Elāra (Ellalan) was defeated.

    Ruwanweliseya 
  • Thuparamaya is the first Buddhist temple that was constructed, after the arrival of mahinda thero(mahindagamanaya) in Sri Lanka. Located in the sacred area of Mahamewna park, the Thuparamaya Stupa is the earliest Dagoba to be constructed in the island, dating back to the reign of King Devanampiya Tissa (247-207 BC). The temple has been formally recognised by the Government as an archaeological site in Sri Lanka.

    Thuparamaya 
  • Lovamahapaya is a building situated between Ruwanweliseya and Sri Mahabodiya in the ancient city of Anuradhapura, Sri Lanka. It is also known as the Brazen Palace or Lohaprasadaya because the roof was covered with bronze tiles. In ancient times, the building included the refectory and the uposathagara (Uposatha house).

    Lovamahapaya 
  • Abhayagiri Vihāra was a major monastery site of Mahayana, Theravada and Vajrayana Buddhism that was situated in Anuradhapura, Sri Lanka. It is one of the most extensive ruins in the world and one of the most sacred Buddhist pilgrimage cities in the nation.

    Abhayagiri Stupa 
  • The Jetavanarama stupa or Jetavanaramaya is a stupa, or Buddhist reliquary monument, located in the ruins of Jetavana monastery in the UNESCO world heritage city of Anuradhapura, Sri Lanka. At 122 metres (400 ft), it was the world's tallest stupa, and the third tallest structure in the world when it was built by King Mahasena of Anuradhapura (273–301).

    Jetavanaramaya 
  • The Mirisaweti Stupa is a memorial building, a stupa, situated in the ancient city of Anuradhapura, Sri Lanka. King Dutugamunu (161 BC to 137 BC) built the Mirisaveti Stupa after defeating King Elara. After placing the Buddha relics in the sceptre, he had gone to Tissa Wewa for a bath leaving the sceptre.

    Mirisawetiya Stupa 
  • Lankarama is a stupa built by King Valagamba, in an ancient place at Galhebakada in the ancient kingdom of Anuradhapura, Sri Lanka. Nothing is known about the ancient form of the stupa, and later this was renovated. The ruins show that there are rows of stone pillars and it is no doubt that there has been a house built encircling the stupa (vatadage) to cover it.

    Lankarama 
  • Isurumuniya is a Buddhist temple situated near to the Tissa Wewa (Tisa tank) in Anuradhapura, Sri Lanka. There are four carvings of special interest in this Vihara. They are the Isurumuniya Lovers, Elephant Pond and The Royal Family. The ancient Meghagiri Vihara or Meygiri Vihara is presently identified as the Isurumuni Vihara.

    Isurumuniya 

Anuradhapura District

Anuradhapura is belongs to the North Central Province in to Sri Lanka. Anuradhapura is one of the ancient capitals of Sri Lanka, famous for its well-preserved ruins of ancient Lankan civilization. The city, now a UNESCO World Heritage Site, lies 205 km north of the current capital Colombo in Sri Lanka.

In the sacred city of Anuradhapura and in the vicinity are a large number of ruins. The ruins consist of three classes of buildings, dagobas, monastic buildings, and pokuna (ponds). The city had some of the most complex irrigation systems of the ancient world, situated in the dry zone of the country the administration built many tanks to irrigate the land. Most of the civilians are Sinhala, while Tamils and Sri Lankan Moors live in the district.

North Central Province

North Central Province which is the largest province in the country covered 16% of total country's land area. North Central Province consist two districts called Polonnaruwa and Anuradhapure. Anuradhapura is the largest district in Sri Lanka. Its area is 7,128 km².

North Central Province has numerous potentials for Investors to start their Businesses, especially Agriculture, agro based industries and Livestock sectors. More than 65% of North Central Province's people depend on basic Agriculture and agro base industries. NCP also called "Wew Bendi Rajje" because there are more than 3,000 medium and large scale tanks situated in the province. Sri maha bodiya, Ruwanweli seya, Thuparama dageba, Abayagiri Monastry, Polonnaruwa Rankot wehera, Lankathilake are Sacred
landmarks.